Satzung

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins

1. Der am 10. 12. 1998 gegründete Verein führt den Namen Hakedahler Sportverein e.V.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Detmold – Herberhausen (ehm. Hakedahl). Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Detmold einzutragen.

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

1. Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Breitensports. Der Satzungszweck wird verwirklicht durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen einschließlich der Förderung der Gemeinschaft der Mitglieder. Über den Sportverein soll die Integration der unterschiedlichen ethnischen Gruppen gefördert werden, um ein friedliches Miteinander in Herberhausen zu erreichen.

2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke, sondern ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Das Vereinsvermögen, Mittel des Vereins und etwaige Gewinne dürfen abzüglich etwaiger Verwaltungskosten, nur für die satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3. Der Verein will Mitglied des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen und der zuständigen Landesfachverbände werden. Der Verein erstrebt die Mitgliedschaft im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e.V. (FLVW). Der Vorstand wird Willenserklärungen namens des Vereins abzugeben. Mit dem Verbandbeitritt unterwerfen sich der Verein und seine Einzelmitglieder der Satzung, der Ordnung und den Richtlinien des FLVW.

 

 

§ 3 Mitgliedschaft

1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die diese Satzung für sich als verpflichtend anerkennt. Der Verein besteht aus ordentlichen und außerordentlichen (d.h. solchen Mitgliedern, die als Gastmitgliedern oder als Personen mit einer auf Zeit befristeten Mitgliedschaft geführt werden) und auch aus Ehrenmitgliedern.

2. Wer die Mitgliedschaft erwerben will, hat an den Vorstand ein schriftliches Aufnahmegesuch zu richten. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeauftrag vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Die Aufnahme erfolgt durch den Vorstand.

3. Der Eingang eines rechtswirksamen Aufnahmeantrags führt zur vorläufigen Aufnahme in den Verein und sofern das neue Mitglied binnen einer Frist von 14 Tagen nach Antragsstellung oder innerhalb einer etwaigen längeren gesetzlichen Frist seinen Aufnahmeantrag nicht widerruft, mit Ablauf dieser Frist zum Erwerb der Mitgliedschaft, es sei denn, der Vorstand lehnt den Aufnahmeantrag ab. Nach Ablauf dieser Frist erhält das neue Mitglied mit der Aufnahmebestätigung ein Exemplar der Vereinssatzung des Vereins. Mit dem Erwerb der Mitgliedschaft unterwirft sich das Mitglied der Vereinssatzung sowie der auf Grundlage der Satzung erlassenen Ordnungen des Vereins und der Abteilungen.

4. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch schriftliche, an den Vorstand zu richtende Austrittserklärung und Einhaltung einer Frist von sechs Wochen zum Schluss eines jeden Kalenderjahres und durch Ausschluss aus dem Verein aus wichtigem Grunde. Ein solcher liegt insbesondere vor, wenn:

a) Ein Mitglied trotz Mahnung an die letzte dem Verein mitgeteilte Anschrift seiner Beitragspflicht (Mitgliedsbeitrag oder Umlage) zweimal nicht nachkommt oder mit Beiträgen von mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist.

b) Das Mitglied in schwerwiegender Weise gegen die Satzung und/oder Ordnung des Vereins verstößt.

c) Das Mitglied durch sein Verhalten innerhalb oder außerhalb der Vereins, die Zwecke, die Ziele oder das Ansehen des Vereins wesentlich und nachhaltig beeinträchtigt, insbesondere bei unehrenhaften oder grob unsportlichen Handlungen.

 

Über den Ausschluss, der in den Fällen b) und c) von jedem Mitglied beim Vorstand beantragt werden kann, entscheidet der erweiterte Vorstand mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Stimmen, nachdem zuvor dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben worden ist. Der Ausschluss im Falle zu a) wird vom Vorstand ausgesprochen. Der Bescheid über den Ausschluss ist dem Mitglied per Einschreiben zuzuteilen.

 

 

§ 4 Geschäftsjahr und Beiträge

1. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

2. Der Mitgliederbeitrag sowie außerordentliche Beiträge werden jährlich von der Mitgliederversammlung festgelegt.

3. Der Vorstand ist berechtigt in Härtefällen Zahlungserleichterungen oder Beitragsermäßigungen zu gewähren.

4. Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die dafür notwendige Kassenführung kann jederzeit vom Kassenwart des Vereins geprüft werden. Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des erweiterten Vorstandes.

 

 

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

a) die Mitgliederversammlung,

b) der erweiterte Vorstand,

c) der Vorstand

 

 

§ 6 Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Wahl eines Vorstandes, sowie der in § 8.1 genannten Personen.

b) Die Rechnungslegung zu prüfen und zu genehmigen.

c) Dem Vorstand Entlastung zu erteilen.

d) Mitgliedsbeiträge und außerordentliche Beiträge festzulegen.

e) Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins zu beschließen.

f) Die Sportordnung zu beschließen und

g) Rechnungsprüfer zu wählen.

 

2. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mindestens 14 Tage vorher mit Angabe der Tagesordnung. Sie wird durch öffentlichen Aushang im Schaukasten des Stadtteilbüros bekanntgegeben.

a) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr statt.

b) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann vom Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe der zu verhandelnden Punkte dies schriftlich beantragen oder die Kassenprüfer die Einberufung beantragen.

c) Zu der außerordentlichen Mitgliederversammlung muss mindestens 14 Tage vorher eingeladen werden.

 

3. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder ab dem vollendeten 16. Lebensjahr. Juristische Personen sind mit einer Stimme stimmberechtigt.

4. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 8 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand anzuzeigen und müssen schriftlich vorliegen. Später eingegangene Anträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mehrheit der anwesenden Mitglieder für ihre Behandlung stimmt.

5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

6. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.

7. Abstimmungen und Wahlen erfolgen durch Handzeichen. Sie müssen mit Stimmzetteln vorgenommen werden, falls ein Zehntel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Wird bei Wahlen Stimmengleichheit erzielt, so ist unter den Bewerbern mit gleicher Stimmenzahl in einem Wahlgang durch Stichwahl zu entscheiden.

8. Die Mitgliederversammlungen, Sitzungen des Vorstandes und des erweiterten Vorstandes sind schriftlich niederzulegen und von Schriftführer und Versammlungsleiter zu unterzeichnen.

 

 

§ 7 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus fünf Vorstandsmitgliedern, dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, und dem Kassenwart. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von drei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

2. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, seine zwei Stellvertreter und der Kassenwart gemeinsam. Mindestens zwei von ihnen vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

3. Dem Vorstand sollten mindestens 2 Mitarbeiter der sozialen Träger, die in Hakedahl arbeiten angehören. Zurzeit sind dies: die ev. Kirche, die Ev. Fr. Gemeinde, der Bürgerverein, das DRK, das Diakonische Werk und das Jugendamt der Stadt Detmold.

4. Die Aufgabenverteilung, sowie das Innenverhältnis im Vorstand regelt die Geschäftsordnung.

5. Falls ein Mitglied des Vorstands vor Beendigung seiner Amtszeit ausscheidet, ernennt der Vorstand eine Ersatzperson, die die Aufgaben bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernimmt.

6. Der Vorstand ist im Innenverhältnis für solche Aufgaben zuständig, die aufgrund ihrer Dringlichkeit einer schnellen Erledigung bedürfen. Er erledigt außerdem die Aufgaben, deren Behandlung durch den erweiterten Vorstand nicht notwendig ist. Der erweiterte Vorstand ist über die Tätigkeit des Vorstandes bei nächster Gelegenheit zu informieren.

7. Der Vorstand ist für Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesonders folgende Aufgaben:

a) Verwaltung des Vereinsvermögens sowie die Behandlung sämtlicher Finanzangelegenheiten des Vereins.

b) Einberufung der Mitgliederversammlung und Festlegung der Tagesanordnung,

c) Durchführung der von der Mitgliederversammlung und den sonstigen Vereinsorganen gefassten Beschlüsse,

d) Führung der laufenden Geschäfte, insbesondere der Kassengeschäfte.

 

 

§ 8 Erweiterter Vorstand

1. Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand und den Abteilungsleitern sowie sonstigen Personen, die von der Mitgliederversammlung mit Stimme und Sitz in den erweiterten Vorstand gewählt werden können.

2. Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Geschäftsführer und Ressortleiter benennen, die dann auch dem erweiterten Vorstand angehören.

3. Die Sitzungen des erweiterten Vorstandes werden von dem Vorsitzenden geleitet. Er tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder es beantragen. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen.

4. Der erweiterte Vorstand kann bei Bedarf auch für sonstige Vereinsaufgaben Ausschlüsse bilden, deren Mitglieder vom erweiterten Vorstand berufen werden.

 

 

§ 9 Abteilungen

1. Für sportliche Aktivitäten im Verein bestehen Abteilungen. Bei Bedarf werden neue Abteilungen durch den erweiterten Vorstand gegründet.

2. Abteilungen werden durch den Abteilungsleiter und durch Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen sind geleitet.

3. Der Abteilungsleiter  wird von der Abteilungsversammlung gewählt und vom erweiterten Vorstand bestätigt. Für die Einladung gelten die Regelungen aus § 6.2 entsprechend. Die Abteilungsleitung ist gegenüber dem Vorstand des Vereins verantwortlich und auf Verlangen jederzeit zur Berichterstattung verpflichtet.

 

 

§ 10 Jugend des Vereins

Die Jugend verwaltet sich selbst. Sie ist durch den Jugendleiter im erweiterten Vorstand vertreten. Alles Nähere regelt die Jugendordnung. Sie wird auf Vorschlag der Vereinsjugend von der Mitgliederversammlung beschlossen und ist nicht Satzungsbestandteil.

 

 

§ 11 Auflösung des Vereins

1. In einer Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins muss mindestens die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Drei Viertel aller stimmberechtigten Anwesenden müssen dabei für die Auflösung des Vereins stimmen.

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das Vermögen des Vereins zu steuerbegünstigten Zwecken im Sinne des § 2 dieser Satzung zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

3. Die Vereinigung mit einem anderen Verein, die Auflösung des Vereins oder der Wegfall der bisherigen Zweckbestimmungen kann nur mit drei Viertel Mehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung, deren einziger Tagesordnungspunkt die Zukunft des Vereins ist, beschlossen werden.

 

 

Beschlossen und genehmigt von der Mitgliederversammlung am 25.03.1999 in Detmold.